Tag der offenen Tür: Star-Wars-Feeling am Goethe-Gymnasium

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Staunende Kinder vor dem LaserStaunende Kinder vor dem LaserGut, es gab in der Physik des Goethe-Gym­na­siums keine Leucht­schwerter zu be­wun­dern, statt dessen konnte man aber große Kin­deraugen sehen, die sich ungläubig vor einem rich­tigen Laser drän­gelten, wäh­rend deren El­tern ein Star­wars-Fee­ling be­kamen: Beim Tag der of­fenen Tür wurde das In­ter­esse der jungen Be­su­cher an den Na­tur­wis­sen­schaften u.a. durch ein­drucks­volle Vor­füh­rungen aus der La­ser­physik ge­weckt, ist doch die Zu­sam­men­ar­beit mit dem In­stitut für La­ser­physik das jüngste High­light am Lu­ruper Er­folgs­gym­na­sium.

So herrschte dann auch an vielen Sta­tionen ein großer An­drang, denn die Viel­fäl­tig­keit des An­ge­bots schu­li­scher Schwer­punkte am Goethe-Gym­na­sium und deren Qua­lität hatte überaus viele El­tern mit ihren Kin­dern zum Tag der of­fenen Tür ge­lockt, die ge­gen­wärtig nach einem pas­senden wei­ter­füh­renden Bil­dungsweg für die Viert­klässler su­chen. Und da das Goethe-Gym­na­sium viele Pro­file – ob na­tur­wis­sen­schaft­lich, mu­sisch, sprach­lich, me­dial oder sport­lich – in sich ver­eint, fanden viele en­ga­gierte El­tern das An­gebot der Schule über­zeu­gend, da es eine all zu frühe Fest­le­gung der Kinder ver­meidet.

Zu Be­ginn des Tages konnten Kinder und El­tern auch gleich in der rand­vollen Fetzige BigbandklängeFetzige BigbandklängeAula er­leben, dass es in Ham­burgs Westen kaum eine wei­ter­füh­rende Schule gibt, die ein der­artig um­fang­rei­ches und qua­li­tativ hoch ste­hendes mu­si­ka­li­sches Profil an­bietet. Das Schu­lor­che­ster in­to­nierte zwei Sätze aus der Hän­del­schen Feu­er­werks­musik und der Kam­mer­chor gab ein per­fektes viel­stim­miges is­län­di­sches Volks­lied zum Besten, so wie es diese und wei­tere En­sem­bles der Schule jüngst in den drei Weih­nachts­kon­zerten, auch im Ham­burger Mi­chel ge­boten hatten. Ein wei­terer mu­si­ka­li­scher Ak­zente war später in der Pau­sen­halle ein fet­ziges Jazz­kon­zert der Big­band, die damit schon mal für ihren großen Auf­tritt zu­sammen mit der NDR-Big­band am 16.2. proben konnten. Und na­tür­lich lud die große In­stru­men­ten­aus­stel­lung in den Mu­si­kräumen viele Kleine zum herz­haften Aus­pro­bieren ein.

In zahl­rei­chen Ge­bäuden und Klas­sen­räumen konnte man die Viel­falt hautnah er­leben. Nicht nur für die Viert­klässler waren die na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Ex­pe­ri­mente fas­zi­nie­rend, die von den grö­ßeren Schü­le­rInnen den künf­tigen »Neuen« ge­zeigt wurden. Es grenzte für die künf­tigen Gym­na­siasten schon fast Ein Bass verzaubert...Ein Bass verzaubert...Früh übt sich..Früh übt sich..an Hexerei, wie Ober­stu­fen­schüler aus dem glei­chen Wasser farb­lich über­zeu­gend erst Bro­me­ber­saft, dann Sekt, dann Milch und an­schlie­ßend Sahne sowie schließ­lich Kaffee her­bei­zau­berten. Selbst bren­nende Geld­scheine gab es zu be­staunen, die man al­ler­dings an­ders als in der Fi­nanz­krise hin­terher ohne Pro­bleme weiter­be­nutzen konnte. Be­staunt wurden auch die Lern­mög­lich­keiten mit den zahl­rei­chen No­te­books, die nicht nur in allen Na­tur­wis­sen­schaften ein­ge­setzt werden und mit denen die Kleinen an den in­ter­ak­tiven Wand­ta­feln ge­nannt »Smart­boards« spie­le­risch leicht ein Kno­chenske­lett zu­sam­men­setzen konnten oder span­nende phy­si­ka­li­sche Ver­suche de­mons­triert be­kamen. Neben den In­for­ma­tionen zum Phy­sik­profil gab es selbst­ver­ständ­lich in der Physik auch viele Ver­suchs­sta­tionen, so dass manche El­tern ihre Kinder nur mit Mühe aus den na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Räumen her­aus­be­kamen.

Zum Glück lockte in der Etage der Com­pu­ter­räume in diesem Jahr er­neut eine ganz be­son­dere At­trak­tion – als Vor­be­rei­tungs­wett­kampf für den bun­des­weiten Robo-Cup-Ju­nior Wett­be­werb in Mag­de­burg traten die Goethe-Kids mit ihren Ro­bo­tern gegen eine Aus­wahl von Os­na­brücker Schulen an, eine Ver­an­stal­tung, die den ganzen Samstag über par­allel zum Tag der of­fenen Tür durch­ge­führt wurde. Und in diesem Jahr ge­lang es einem Goethe-Team, den ersten Platz ab­zuräumen! 

Sehr be­ein­druckt waren die zahl­rei­chen Be­su­cher auch in der großen Sport­halle, In der KletterwandIn der Kletterwandhier wurden die Augen der »Kleinen« rie­sen­groß, als sie die für die Viert­klässler na­hezu gi­gan­tisch wir­kende Klet­ter­wand er­blickten. Hier durften sie dann – gut ge­si­chert von den er­fah­renen Profis aus den hö­heren Klassen – auch ein erstes Pro­be­klet­tern ab­sol­vieren und sich auf dem Weg nach oben ma­chen. Be­geis­tert waren El­tern und Kinder aber ins­be­son­dere auch von den Vor­füh­rungen des Zir­kus­kurses, hier zeigten die 5. oder 6.-Klässler aus einem Ganz­tags­schul­kurs, welche z. T. atem­be­rau­bende Kunst­stücke sie be­reits beim Jonglieren vor­führen konnten.

Die Schach­spieler aus einem an­deren Ganz­tags­schul­kurs boten sich als an SchachdemonstrationSchachdemonstrationvielen Bret­tern als Spar­rings­partner für die Be­su­cher an und be­ein­druckten mit ihrer Spiel­stärke, so dass es ins­be­son­dere für manche Väter »nicht viel zu holen« gab.

Das Profil »Po­litik, Ge­sell­schaft, Wirt­schaft«, in dem sich die Schü­le­rInnen neben diesem Fach und der In­for­matik auch mit dem »Dar­stel­lenden Spiel« aus­ein­an­der­setzen, lie­ferte im Thea­ter­studio Ein­blicke in ihre Pro­ben­ar­beit. Die Schü­le­rInnen des äs­the­ti­schen Pro­fils be­ein­druckten mit einer großen Aus­stel­lung selbst her­ge­stellter hö­fi­scher Roben aus Ver­pa­ckungs­ma­te­rial, die es dem­nächst auch im Fern­sehen zu be­wun­dern gibt.

In der Erd­kunde konnten die »Kleinen« span­nende geo­gra­phi­sche Ra­te­spiele am »Smart­board« lösen und die Fremd­sprachler be­geis­terten mit spa­ni­schen Songs und einem fran­zö­si­schen Thea­ter­stück, was zeigte, in welch kurzer Zeit es die Kinder lernen, sich si­cher in einer Fremd­sprache zu be­wegen..

Mit­mach­un­ter­richt in ver­schie­denen Fä­chern wurde in den Klas­sen­räumen dar­ge­boten, in denen die »Kleinen« ab Sommer be­schult werden sollen, hier waren die Be­su­cher doch au­ßer­or­dent­lich be­ein­druckt, wel­chen Lern­zu­wachs die Kinder doch in­ner­halb eines Jahres er­rei­chen.

Sehr gut an­ge­nommen wurde auch das In­fo­center durch die künf­tigen Immer gut beratenImmer gut beratenKlas­sen­lehrer­teams im Leh­rer­zimmer, hier konnten ins­be­son­dere die El­tern alle ihre Sorgen und Fragen los­werden und zu­gleich das Kon­zept einer Schule kennen lernen, die nicht nur für die Schü­le­rInnen eine Ganz­tags­schule or­ga­ni­siert, son­dern dieses auch in den Lehr­er­be­reich um­ge­setzt hat und nun für jeden der 60 Lehr­kräfte einen ei­genen Ar­beits­platz au­ßer­halb des Leh­rer­zim­mers vor­hält.

Großen Zu­lauf ver­zeich­neten auch In­fo­stand des El­tern­rates sowie Kaffee und Ku­chen der Kan­ti­nen­mütter in der Pau­sen­halle, wo das Jazz­kon­zert der Big­band einen kräf­tigen Schluss­punkt an einem sehr in­for­ma­tiven Tag setzte.

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