Oberstufen-Profil Kunst/Musik

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Das Profil «Klang­Welt­Bild» wird als sog. Y-Profil an­ge­boten werden, in dem die Schü­le­rInnen nach Wahl ent­weder das Pro­fil­fach Musik oder das Pro­fil­fach Kunst haben.

In den an­deren Fä­chern dieses Pro­fils wird man dann ge­meinsam un­ter­richtet. Damit wird am Goethe-Gym­na­sium als einer der we­nigen Ham­burger Schulen wei­terhin die Mög­lich­keit be­stehen, auf hohem Ni­veau zu äs­the­ti­schen Fra­ge­stel­lungen theo­re­tisch und prak­tisch un­ter­richtet zu werden.

Pro­fil­ge­bendes Fach: Musik oder Kunst
Be­gleit­fä­cher: Ge­schichte (2), Phi­lo­so­phie(2) und Se­minar (2)

Thema des 1. Se­mes­ters: Was ist Schön­heit?

— Was klingt / ist schön? Was klingt / ist häss­lich? —

MUSIK: Lieder auf­schreiben, er­finden und mu­si­zieren; In­stru­men­tal­musik (Schwer­punkt Beethoven, Mo­zart
- Was macht Mo­zarts Musik so po­pulär? Was ist „schöne“ Musik?); auf den Spuren von Kom­po­nisten; Mu­si­zieren von Ori­gi­nal­kom­po­si­tionen und/oder ei­genen Ar­ran­ge­ments; Aus­blick auf die Musik heu­tiger Kom­po­nisten, Teil­nahme an einem Kom­po­si­ti­ons­pro­jekt;

BIL­DENDE KUNST: Prak­ti­sches Ar­beiten/theo­re­ti­sche Re­fle­xion
Schön­heits­ideale (Dürer, Pro­por­tionen, Ver­messen des Kör­pers, Pro­por­ti­ons­lehren Adam und Eva, etc) Re­naissance; (Zeich­nung, ver­schie­dene Auf­fas­sungen und Stile, von der Linie zu Fläche u. Plas­ti­zität); Schön­heit in ver­schie­denen Kul­turen, Schön­heit von der An­tike bis zur Ge­gen­wart.

Thema des 2. Se­mes­ters: Welt im Um­bruch – Auf­bruch zur Mo­derne

— Bruch mit Tra­di­tionen —

MUSIK: Musik des frühen 20. Jahr­hun­derts und um die Jahr­hun­dert­wende von Kom­po­nisten, die mit Tra­di­tionen ge­bro­chen haben (Mahler, Schön­berg, De­bussy etc.), Re­vo­lu­tion in der Musik. Ei­gene Im­pro­vi­sa­tionen und Kom­po­si­ti­ons­ver­suche, an­ge­lehnt an Mu­sik­stücke, die ana­ly­siert werden.

BIL­DENDE KUNST Theorie / Re­fle­xion: Ver­än­de­rung des Künst­ler­bildes im 19. Jh, Re­fle­xion an­hand von eu­ro­päi­schen Ma­lern, Grün­der­zeit, Ju­gend­stil, Se­zes­sion, Im­pres­sio­nisten, Weg­be­reiter der Mo­derne wie Gau­guin, van Gogh, Cézanne etc., Ex­pres­sio­nismus.

Prak­ti­sches Ar­beiten: z. B. Das mo­derne Leben, Das Bild der Stadt, Städ­ti­sches Leben, Mensch und Stadt, in Kon­zep­tion und ma­le­ri­scher Um­set­zung.

Thema des 3. Se­mes­ters: Liebe / Eros / Be­gehren – und Tod

— Was heißt hier Liebe? —

MUSIK: Ver­schie­dene Mu­sik­theater-Kom­po­si­tionen, z. B. Mo­zart: Don Gio­vanni (Frau­en­held), Fi­garo (Ehe­bruch, Ei­fer­sucht); Gers­hwin: Porgy and Bess (Liebe eines un­ge­wöhn­li­ches Paares, Trauer); Berg:Woz­zeck (Mord an der Ge­liebten). Lieder der Ro­mantik (Was ist ro­man­tisch? Jahr­hun­dert der Wi­der­sprüche); Film­musik (Ana­lyse und ei­gene Ver­to­nung)

BIL­DENDE KUNST: Prak­ti­sches Ar­beiten: Lie­bes­s­zenen kon­zi­pieren und filmen, z. B. „Liebe auf den ersten Blick“, „Ver­bo­tene Liebe“, etc. Sto­ry­board und Film­dreh und –schnitt.

Theorie / Re­fle­xion: Un­ter­su­chung von Spiel­filmen unter ver­schie­denen Aspekten: Be­zie­hungen in den un­ter­schied­li­chen Film­kon­zepten.
Ge­meinsam: Film und Musik

Thema des 4. Se­mes­ters: Ra­sender Still­stand

— Zu­kunfts­vi­sionen / Be­we­gung und Zeit —

MUSIK: Musik des 20. Und 21. Jahr­hun­derts, Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Phä­nomen „Zeit“ Kom­po­si­tion / Im­pro­vi­sa­tion: Ei­gene Ge­stal­tungen zum Thema „Klangs­kulp­tur“ Ana­lyse und In­ter­pre­ta­tion von Musik ver­schie­dener Strö­mungen (Li­geti: Mi­cro­po­ly­phonie, John Cage, Mi­nimal Music, Heavy Metal etc.) und Ge­gen­über­stel­lung zu Vor­läu­fern. Mög­li­cher Schwer­punkt: Die Musik aus dem Film „Odyssee im Welt­raum 2001“

BIL­DENDE KUNST: Aspekt Zu­fall; Zu­fall und Ge­setz­mä­ßig­keiten. Ex­pe­ri­men­telle, künst­le­ri­sche Ver­fahren, Ar­beiten im Span­nungs­feld zwi­schen Of­fen­heit und Steue­rung, pro­zes­s­ori­en­tiertes Ar­beiten, Un­ter­be­wusstes, Per­for­mance und In­stal­la­tion, Ar­beit mit Fund­stücken. 

  Theorie: Un­ter­su­chung von Werk­pro­zessen, be­son­ders von sol­chen, in denen der Zu­fall in An­spruch ge­nommen wird (Sur­rea­lismus, Ent­wick­lung ist Be­we­gung – Be­we­gung wird Kunst; Ak­tion / Ki­netik / Neue Me­dien / pro­zess– und rau­m­ori­en­tiertes Ar­beiten).
Ge­meinsam: Ge­stalten einer Klangs­kulptur (In­stal­la­tion / Kom­po­si­tion mit Fund­stücken etc.)

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